Montag, 28. Oktober 2013

Mein Freund der Baum #9

Foto-Projekt bei  Rebekka



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Um meinen Baum für Oktober vorzustellen, nehme ich euch mit auf den Weg zum Kalvarienberg in Bad Tölz. Raus aus dem Trubel in der Stadt, den steilen Weg weiter durch eine Allee mächtiger, alter, starker Bäume, vorbei an den Stations-Häuschen des Kreuzwegs bis hinauf zur Kirche am Kalvarienberg mit der Kapelle an ihrer Seite.





Auf dem Weg zurück in die Stadt ist mir dann unter all den stolzen, kräftigen Allee-Bäumen ein schwacher, in zweiter Reihe stehender, beinahe abgestorbener Vertreter aufgefallen. Er ist mein Baum für den Oktober!

Fasziniert hat mich die Kraft in dem morschen, völlig maroden Baumstumpf, selbst in seiner schon nahezu aussichtslos scheinenden Situation einem neuen Trieb - der mittlerweile schon ins fortgeschrittene Jugendalter gekommen ist - eine Lebensmöglichkeit zu bieten.














Kommentare:

  1. Hallo Hans,
    die Bäume sind wirklich in jedem Alter sehenswert und die abstrakten Formen faszinieren immer wieder. Das letzte Foto ist mein Favorit!
    Angenehmen Wochenstart
    moni

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  2. Servus Hans,
    hier zeigst du es ganz deutlich, wie die "Alten" den "Jungen" Halt und Kraft geben können. Bei den Bäumen funktioniert dies, wie man sieht hervorragend - beim (meist) hochentwickelten Lebewesen "Mensch" ist leider das "EGO" oft stärker!
    Eine gute Woche,
    Luis

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  3. LIeber Hans,

    was für eine schöne Überlebensgeschichte! Der Baum ist bizarr und schön zugleich. Voller Tatendrang und Tod. Danke fürs Verlinken.

    Das erste Foto ist auch klasse, sieht aus, als wäre das ein Krokodil. :)

    LG
    Rebekka

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  4. Lieber Hans,

    es ist doch immer wieder erstaunlich, welche Kraft so ein Rest Baum noch entfalten kann. Ich mag solche Bäume auch sehr. Deshalb faszinieren mich auch die Weiden so sehr, innen total hohl und morsch, aber immer wieder treiben sie aus.

    Aber Dein Baum ist echt etwas besonderes. Schön, dass Du ihn hier gezeigt hast.

    Nen lieben Gruß von Antje, die sich resig über Deinen Besuch im Blog gefreut hat

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  5. Das fasziniert mich ja immer so an der Natur, sie ist einfach nicht klein zu kriegen, gottseidank !
    Egal wie man sie zurechtstutz oder der natürliche Zahn der Zeit an ihr nagt, immer wieder entsteht aus Abgestorbenen etwas Neues.
    Das hast du in sehr schönen Bildern festgehalten.
    Herzliche Grüße
    Jutta

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  6. Was für ein Baum! Freue mich den hier zu sehen. Und die Bekanntschaft mit dem schönen Weg auf den Berg zu machen. Der Baum (Linde?) erinnert mich an eine alte Linde hier bei uns auf dem Dorfplatz, sie ist völlig hohl, steht praktisch auf ihrer Rinde..., und treibt doch jedes Jahr wieder aus. Lieben Gruß Ghislana

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  7. Wie deine Bilder auch wieder zeigen: Bäume sind echte Überlebenskünstler! Der Ast auf dem "Startfoto" erinnert an eine klammernde Echse!
    Hab Rebekkas Projekt auch gestern für mich entdeckt :)

    LG Maje

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